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FINEO Vakuumglas zeigt auf der glasstec 2026 Lösungen für die Fensterrenovierung und -restaurierung

FINEO Vakuumglas zeigt auf der glasstec 2026 Lösungen für die Fensterrenovierung und -restaurierung

FINEO by AGC, das Vakuumisolierglas von AGC Glass Europe, ist vom 20. bis 23. Oktober auf der glasstec 2026 am Stand G82 des ift Rosenheim in Halle 10 vertreten. Im Mittelpunkt stehen der energetische Glastausch bei gleichzeitigem Erhalt historischer Fenster sowie die ressourcenschonende Renovierung von Bestandsfassaden.

Zwischen FINEO by AGC und dem ift Rosenheim besteht eine langjährige Zusammenarbeit.  So hat das Institut FINEO bei der allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG) für den Einsatz in linienförmig gelagerten Vertikalverglasungen begleitet, die Anfang 2025 vom Deutschen Institut für Bautechnik erteilt wurde. Bereits Ende 2024 erhielt AGC zudem als erster Hersteller weltweit die CE-Kennzeichnung für ein Vakuumglas.
„FINEO ist das einzige Vakuumisolierglas, für das eine aBG vorliegt. Ohne diesen Nachweis muss für jedes einzelne Projekt eine vorhabenbezogene Bauartgenehmigung beantragt werden. Ob diese erteilt wird, ist jedoch offen. Im ungünstigsten Fall müssen bereits eingebaute Fenster wieder zurückgebaut werden", sagt Roland Skomda, FINEO-Vertriebsleiter in der DACH-Region. „Mit FINEO haben Planer, Architekten und Fensterbauer von Anfang an Planungssicherheit.“

Glastausch zum Erhalt historischer Fenster
Gerade bei historischen Fenstern stellt die energetische Sanierung besondere Anforderungen. Ihre Rahmen wurden für dünnes Einfachglas konstruiert. Moderne Mehrfachverglasungen lassen sich aufgrund ihrer deutlich größeren Gesamtdicke häufig nicht in die vorhandenen Konstruktionen integrieren.
FINEO verbindet die geringe Dicke einer Einfachverglasung mit hoher Wärmedämmung und erreicht einen Ug-Wert von 0,7 W/(m²K) gegenüber etwa 5 W/(m²K) bei klassischem Einfachglas. Darüber hinaus kann dieser Wert nach Inbetriebnahme der neuen Produktionslinie am belgischen AGC-Standort in Lodelinsart in der vorgespannten Ausführung bis auf 0,44 W/(m²K) sinken. Diese deutlich reduzierten Wärmeverluste wirken sich über die Nutzungsdauer auch auf die CO₂-Emissionen im Gebäudebetrieb aus. Dank seines schlanken Aufbaus lässt es sich auch bei begrenzten Falztiefen einsetzen. Mit einer Bandbreite von rund 7 bis 20 Millimetern Glasdicke deckt FINEO einen Großteil der im Bestand vorhandenen Rahmenkonstruktionen ab.
Auf der glasstec zeigt FINEO die Anwendung von Vakuumisolierglas in einem restaurierten Kastenfenster. Wie groß das Potenzial für diese historischen Doppelfenster ist, hat das ift Rosenheim bereits 1996 ermittelt: Rund 74 Millionen Kastenfenster gab es seinerzeit im Bundesgebiet. Ihre Gebrauchseigenschaften und ihre ästhetische Wertigkeit sprechen für den Erhalt, der Schwachpunkt liegt in der Wärmedämmung. Wird eine der Scheiben durch eine FINEO Vakuumisolierverglasung ersetzt, erreicht die restaurierte Konstruktion Ug-Werte von 0,7 bis 0,5 W/(m²K). 

Glastausch statt Fassadenrückbau
Auch bei der Fensterrenovierung kann die bestehende Fassadenkonstruktion häufig erhalten bleiben. Viele Unternehmen und öffentliche Auftraggeber stehen bei der energetischen Sanierung ihrer Bestandsgebäude vor der Frage, wie sich die Wärmedämmung ressourcenschonend verbessern lässt. So muss beim reinen Glastausch gegen eine Vakuumisolierverglasung beispielsweise eine bestehende Aluminiumfassade nicht zurückgebaut, recycelt und durch eine neue Konstruktion ersetzt werden. Zwar ist Sekundäraluminium der Neuproduktion deutlich überlegen, das Umschmelzen benötigt nach Angaben der Aluminiumindustrie rund fünf Prozent der Energie, die für die Herstellung von Primäraluminium benötigt wird. Doch auch dieser Aufwand entfällt, wenn die Konstruktion im Gebäude bleibt.
Der sparsame Umgang mit Ressourcen setzt sich beim Glastausch fort. Durch seinen deutlich schlankeren und leichteren Aufbau kommt FINEO bei vergleichbarer Wärmedämmung mit weniger Material aus als eine Dreifachverglasung. Und das Vakuumglas bleibt lange im Gebäude: Labortests belegen, dass FINEO seine Wärme- und Schalldämmeigenschaften über 60 Jahre hinweg behält. Ist das Ende der Nutzungsdauer erreicht, können sämtliche Bestandteile wieder dem Glasofen zugeführt werden. Anders als konventionelles Isolierglas mit Aluminium, Butyl und Polysulfid besteht FINEO vollständig aus keramischen Materialien und ist zu 100 Prozent recycelbar.
Um die Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus transparent zu dokumentieren, hat AGC für FINEO durch Dritte verifizierte Umweltproduktdeklarationen (EPD)* nach EN 15804+A2 und ISO 14025 erstellen lassen. So weist sie für die 8-mm-Low-Carbon-Ausführung ein Treibhauspotenzial von 18,9 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Quadratmeter aus (INIES, cradle to gate). Damit zählt FINEO zu den Isolierglaslösungen mit besonders niedrigen GWP-Werten. 
„Im Kundengespräch sehen wir täglich, wie groß das Potenzial ist, bei Fenster- und Fassadensanierungen Energieeffizienz und sparsamen Umgang mit Ressourcen zu verbinden“, so Skomda. „Auf der glasstec beraten wir Planer, Architekten und Fensterbauer dazu, wie sich das in Restaurierungs- und Renovierungsprojekten mit FINEO umsetzen lässt.“

(*) Die FINEO-Umweltproduktdeklarationen (EPD) finden Sie unter www.fineoglass.eu  

 

Um all Ihren Anforderungen gerecht zu werden, bietet FINEO eine Reihe spezifischer Varianten an, die jeweils ihre eigenen Vorteile haben. Entdecken Sie das FINEO-Sortiment unter https://www.fineoglass.eu/de/produkt/
Oder wenden Sie sich an das FINEO-Team unter https://www.fineoglass.eu/de/kontakt/